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Autor: Anke Ruschmeyer

Heiner Wajemann erzählt

Heiner Wajemann erzählt

Interessantes und Wissenswertes über das Umfeld der alten Schlachterei: Am Samstag mittag plauderte Heiner Wajemann auf dem Platz der „Alten Schlachterei“ über Historisches rund um die Peter-Paul-Kirche, dem CV-Heim und dem Friedhof. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich schnell interessierte Zuhörer ein.

Stein für Stein …

Stein für Stein …

… auf Paletten gestapelt und dann ab zum Einlagern Richtung Bauhof. Das alte Basaltpflaster und die Gehwegpflasterung vor der Schlachterei wurden aufgenommen. Auch die Basaltsteine sollen nach Fertigstellung des neuen Kulturhauses möglichst wiederverwendet werden.

Das Gebäude wird entkernt

Das Gebäude wird entkernt

Als erstes müssen alle Holzteile aus der alten Schlachterei entfernt werden. Unter der Regie von Karl-Ludwig von Danwitz werden Fenster, Türen und Fußböden ausgebaut. Mit Bohrhammer, Flex und Meißel werden Metallelemente freigesetzt. Zwei Industriefenster und Stahlplatten mit Graffities werden geborgen und sollen später einen neuen Platz bekommen. Auch hier sind wieder viele Helfer und Unterstützer des Kulturvereins dabei. DANKE, DANKE, DANKE!!
Und ganz lieben Dank auch an Hanna, die jeden Tag für leckere Brötchen und warme Getränke sorgt.

Die Abrissarbeiten beginnen

Die Abrissarbeiten beginnen

Der langersehnte Moment ist da! Nachdem der Erbbaurechtsvertrag und die Gestattungsvereinbarung zum Abriss unterschrieben sind, beginnt die praktische Arbeit. Dank zahlreicher Helfer wurde der Bauzaun rund um die alte Schlachterei in nur zwei Stunden aufgestellt.

Es kann losgehen!

Es kann losgehen!

Der Schneverdinger Stadtrat stimmt ab und beschließt mit großer Mehrzeit den Bau des neuen Kulturhauses. In Kürze beginnt der Abriss der Alten Schlachterei und macht Platz für das neue Schneverdinger Kulturhaus.

Es wird bunt an der Alten Schlachterei

Es wird bunt an der Alten Schlachterei

Über die Pfingsttage haben Künstler aus Hamburg, Uelzen und Schneverdingen der Fassade des abrissreifen Gebäudes mit ihrer Streetart neues buntes Leben eingehaucht.
Alexander Riekens vom Kulturverein Schneverdingen e.V. und selbst aktiver Künstler hatte die Idee. TONA verwendet die Stencil- oder Schablonenkunst und von ihm stammen auch die Kindermotive aus verschiedenen Kulturen. SPÄMs Themen sind (nicht essbare) Hamburger, die er in Comicform darstellt. Gemüsecomics sind das Markenzeichen von DranDruff und den großen „LEBE“-Schriftzug mit dem überdimensionalen Schnuckenkopf hat, neben weiteren kleineren Motiven, LAQUART 79 an die Wand gezaubert.
Die großflächige Heidekönigin ist noch im Werden, alle anderen Motive sind fertig. Und es lohnt sich, genauer hinzusehen und die liebevollen Details und versteckten Kunstwerke zu entdecken.
Also, schaut gerne vorbei. Aber wartet nicht zu lange, denn irgendwann wird dieses alte Gebäude weichen müssen und Platz machen für unser neues Kulturhaus.
Hier könnt ihr die Alte Schlachterei in einer 3-D-Version sehen https://skfb.ly/o7xnE